Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat am Dienstag 200 Beschäftigte des Friesischen Brauhaus zu Jever (gehört zu Radeberger) zu einem Warnstreik aufgerufen.
Die zweite Verhandlungsrunde zum Haustarif zwischen der Radeberger Gruppe und der NGG war zuvor zu keinem Ergebnis gekommen. Der Tarifvertrag ist am 31. März 2025 ausgelaufen. Die NGG fordert eine Lohnerhöhung von 7% im ersten Jahr. Das Gegenangebot der Brauerei: 2,2% im ersten, 2% im zweiten Jahr. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 10. Juni geplant.
Erst in der vergangenen Woche hatte es Warnstreiks in zahlreichen Brauereien gegeben. Darunter bei bei Krombacher, Veltins, Gaffel und Reissdorf in NRW, sowie im Norden bei Carlsberg und Flens.
