Beck's: Analyse zum Absatz 2025

Selbst für die sturmerprobte deutsche Konzerneinheit von AB Inbev war 2025 ein turbulentes Jahr. Unter personellen Orkanböen (u.a. kam für Handelschef Tibor Raatz der Beiersdorf-Mann Philipp Kleemann) bliesen Epic/Everest zur Attacke und pusteten Ex-Kapitän Jannik Weitzl nach einer Preiserhöhung die Hektos von Deck. Erst zum Jahreswechsel hatte Edekas internationaler und mit 120 Mrd Euro Außenumsatz bestückter Einkaufstanker eingelenkt und die 86 aus den Ordersätzen verbannten ABI-Artikel wieder eingelistet.

Die Marke Beck’s hat den Sturm dank Dauerpräsenz in der Aktion (größtenteils unter zehn Euro die Kiste) einigermaßen unbeschadet überstanden und läuft 2025 beim Absatz bei –0,5% aus. Um das noch unter Weitzl gelaunchte Anheuser Busch Bud, das in Bremen hergestellt und in der Dose abgefüllt wird, ist es indessen still geworden. Nach dem Exklusivstart bei Rewe im November sollte das „US-Bier“ jetzt eigentlich an Geschwindigkeit aufnehmen. Kurz vorm Superbowl droht das mit angeblich 40 Mio Euro Marketingbudget abgefeuerte Geschoss allerdings in die raue See zu plumpsen. Ein Gastro-Start in der 0,33 Liter-Individualflasche, die zunächst in Belgien abgefüllt werden wird, ist im April geplant. Jetzt müssen die Flaschen erst einmal hergestellt werden. 

Ende 2025 ist AB Inbev Deutschland mit 5,9 Mio hl Inlandsabsatz (-3%) in den Hafen eingelaufen. Das Produktionsvolumen lag bei knapp 9 Mio hl, wovon also weiterhin ein Drittel auf das Export-Geschäft (neben Beck’s auch Leffe, Tennent’s oder Hertog Jan, das in Issum hergestellt wird) fallen. 

Alle Analysen zum Absatz 2025: 

1. Krombacher
2. Veltins
3. Bitburger
4. Paulaner
5. Beck's
6. Warsteiner
7. Oettinger
8. Augustiner
9. Erdinger
10. Hasseröder
11. Radeberger
12. Mönchshof
13. Ur-Krostitzer
14. Jever
(15. Franziskaner)

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