In München ist nichts mehr, wie es noch vor einem Jahr war. Nachdem schon Ende 2025 Spaten-Direktor Dr. Friedrich Geiger zur Schwarz Gruppe wechselte, folgt nun auch der zweite Vorstand Michiel Vandoorne. Er war 2016 zu AB Inbev gekommen und mauserte sich innerhalb von neun Jahren zum Head of South Germany. zum 1. Februar legt er seinen Geschäftsfüherposten nieder und übernimmt eine Finanzstelle in der Zentrale in Belgien. Interimistisch übernimmt AB Inbevs Gastro-Chef Philipp Rosar, bevor die Stelle intern nachbesetzt wird. Gemeinsam mit Jack Reedy, den neuen Brewery Plant Director München, repräsentiert der Nachfolger dann AB Inbevs Münchner Biermarken.
Vandoorne und Geiger machen in einer Zeit die Fliege, in der Franziskaner nach 22 Jahren zum ersten Mal unter 1 Mio hl Absatz rutscht und damit wohl zum letzten Mal in der INSIDE-Biermarken-Hitliste auftaucht. Satte 13% sackte der Absatz im Vergleich zum Vorjahr ab. Von den Früchten der einst stringenten Marketingkampagne, die Franziskaner Weißbier in den Markenolymp katapultierten, ist nichts mehr übrig. Seit über einem Jahrzehnt schon investiert der Konzern kein Geld mehr in die Werbung für die Marke.
Alle Analysen zum Absatz 2025:
1. Krombacher
2. Veltins
3. Bitburger
4. Paulaner
5. Beck's
6. Warsteiner
7. Oettinger
8. Augustiner
9. Erdinger
10. Hasseröder
11. Radeberger
12. Mönchshof
13. Ur-Krostitzer
14. Jever
(15. Franziskaner)

