Im Kühlschrank: Franziskaner Weißbier AB Inbev

Die harten Fakten vorweg: AB Inbev verteuert Mitte Januar 2025 seinen Volumenbrummer Franziskaner (2023 eine Mio hl bei -12% gegenüber Vorjahr) in der Dose und in der Flasche – und zwar zwischen 5,20/hl und 8,20 Euro/hl. Das Hauptgebinde 20x0,5-Liter kostet sechs Euro/hl mehr. Was die chronisch zu +/-11 Euro/Kiste in der Aktion verhämmerte Marke zwar ein paar Cent an den Wettbewerb heranrückt, doch der Normalpreis spielt auch bei Weißbier ein zusehends schwächere Rolle. Sollten Brauer im preissensiblen Segment nach Auswegen suchen, empfehlen wir einen Blick über den Zaun – genauer zu den Freunden von Valensina, die eine Antwort auf steigende Rohwaren-Preise geben.

Valensina setzt zwar weiterhin auf 100 Prozent Fruchtsaft, stellt ab Dezember aber die Sorten Orange und Milde Orange in 0,7- statt 1-Liter-Flaschen zum gleichen Preis bereit. Eine derartige Shrinkflation kennen man bei bayerischen Brauern bislang nur von Paulaner (0,4 Liter Zwickl); unser Kühlschrank ist aber so gestaltet, dass auch 0,473, 0,347 und 0,425 Liter-Weißbierflaschen reinpassen. Nur Weißbier-Shots (20 cl) fallen durchs Bodengitter.

Artikel aus INSIDE 962

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