Franziskaner: Analyse zum Absatz 2024

Franziskaner lässt bei einem Absatz von hauchdünn über einer Mio Inlandshekto Federn. Vom Weißbier-Boom, den Beobachter im April in Marcus StroblsBierradar zu identifizieren glaubten (INSIDE 949), keine Spur mehr. Sensationelle +7,3% errechnete Nielsen für die Weizenkategorie im ersten Quartal. Freilich war der Absatzsprung einzig und allein der Wiedereinlistung der Inbev-Marken bei der Rewe (Anfang 2023 waren viele Artikel komplett raus) zuzuschreiben. Die Rückkehr von Franziskaner in die Rewe-Regale schob Anfang 2024 das gesamte Weißbiersegment nach vorne. Bis Ende 2024 die Auslistung bei der Edeka folgte.

Das Franziskaner-Minus von 26.000 hl auffangen kann der Münchner Hellbier-Bruder Spaten, der bei 350.000 hl (+10,5%) brodelt. Mit den explodierenden Absätzen in Brasilien (wo Spaten als Lizenzbier auf 3 Mio hl hochschoss) hat die Marke im Konzern ungeahnte Bedeutung erlangt. Löwenbräu indes bewegt sich in Deutschland bei rund 220.000 hl seitwärts.

 

Alle Analysen zum Absatz 2024:

  1. Krombacher
  2. Bitburger
  3. Veltins
  4. Paulaner
  5. Beck's
  6. Warsteiner
  7. Oettinger
  8. Augustiner
  9. Hasseröder
  10. Erdinger
  11. Radeberger
  12. Ur-Krostitzer
  13. Mönchshof
  14. Jever
  15. Franziskaner

INSIDE-Biermarken-Hitliste 2024

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