Bis Mitte des Jahres will Augustiner-Chef Martin Leibhard in der Lage sein, deutlich mehr Alkoholfrei Hell aus den Leitungen zu pumpen. Bis dahin bleibt die begehrte Sorte exklusiv der Gastronomie und dem GAM vorbehalten.
Allerdings berichten Händler, dass die Warenverfügbarkeit bereits im Verlauf des vergangenen Jahres Schritt für Schritt besser geworden sei. Im zweiten Halbjahr konnte das im März 2024 eingeführte Alkoholfrei dennoch kein zusätzliches Wachstum mehr liefern. Die Anlage lief frühzeitig am Limit. Wie nachhaltig der bisherige Erfolg ist, wird sich erst zeigen, wenn das bleifreie Hell für den Massenmarkt breit verfügbar ist.
Zu beinahe alter Stärke findet indes das klassische Augustiner Hell zurück. Zwar blieben auch die Münchner nicht von der allgemeinen Marktschwäche verschont, doch das Minus fällt vergleichsweise moderat aus. Selbst die Preiserhöhung im Februar hinterließ laut GFGH-INSIDERN keine spürbare Delle. Im Gegenteil: Augustiner soll Attraktivität gegenüber anderen „blauen Kisten“ zurückerobert haben, teils allerdings durch Aktionen, die im LEH immer häufiger zu sehen sind.
Beim Fassbier halten sich die Verluste ebenfalls in Grenzen. Was in der Gastronomie verloren ging, konnte teilweise über neue Geschäfte kompensiert werden. Der Export – vor allem nach Italien – bleibt stark.
Alle Analysen zum Absatz 2025:
1. Krombacher
2. Veltins
3. Bitburger
4. Paulaner
5. Beck's
6. Warsteiner
7. Oettinger
8. Augustiner
9. Erdinger
10. Hasseröder
11. Radeberger
12. Mönchshof
13. Ur-Krostitzer
14. Jever
(15. Franziskaner)


