Mandy Krenz und das Reinheitsgebot. Mit der Mitte 2022 von Warsteiner übernommenen Deutschland-Distribution von San Miguel befindet sich AB Inbev noch nicht auf der Zielgeraden. Der kürzlich von Bord gegangene Deutschland-Chef Michel Pepa hatte im Herbst 2023 noch ein Ziel von mittelfristig 200.000 hl ausgerufen. Am Jahresende war es erst ein Drittel. Der klare Fokus von ABI liegt freilich auf Corona, das bislang in Belgien hergestellte Mexikobier stürmte 2023 trotz anfänglicher Edeka-Blockade auf 340.000 hl. Gute Botschaft für den mit Hasseröder kaum mehr ausgelasteten Standort: In Kürze wird Corona in Wernigerode hergestellt. Für das unter Zugabe von Mais hergestellte Bier braucht es in Deutschland eine spezielle Genehmigung als „besonderes Bier“; hierfür gelten strenge Regeln. Ausgestellt werden solche Genehmigungen von den Behörden vor Ort. Im Umfang wie jetzt AB Inbev hatte es noch nie jemand benötigt. INSIDE-Recherchen zufolge erhielt ABI die (aus Sicht von deutschen Wettbewerbern) „skandalöse Genehmigung“ vom Landesverwaltungsamt Halle und der dortigen Sachbearbeiterin Mandy Krenz.
Hier geht's zum Ranking aller Importmarken über 20.000 hl
Heineken Deutschland
Budweiser Budvar Importgesellschaft
Asahi Brands Germany
Carlsberg Deutschland
MBG International
Royal Unibrew
Radeberger Gruppe
Global Drinks Partnership
Efes Deutschland
