Hasseröder: Halbzeit-Absatz-Analyse 2025

Die Matratze mieft. Mehrweg-Anzeigen bei Kaufland, Netto & Co unterscheiden sich kaum von Matratzen-Outlets oder Teppich-Händlern. Rabatte, Superschnäppchen, Okkasionen: Abschläge von über 50% sind für Biermarken keine Seltenheit, bei Hasseröder oft sogar die Regel. Die Promotion-Preise sind im letzten Jahr noch einmal abgesackt, auf 7,99 Euro (wie aktuell bei Rewe) oder umgerechnet 7,80 Euro bei Norma (siehe Bild). Ein Wettbewerber bringt es auf den Punkt: „Der hohe Regalpreis ist für Hasseröder nur ein Werbespruch“. Tatsächlich gekauft wird nur zum Aktionspreis und da bewegt sich Hasseröder auf und unterhalb des Niveaus von Sternburg oder Oettinger. Dennoch: der ausgelutschte Markenkörper zuckt nicht mehr richtig. Die Absätze von Hasseröder dampfen ein. Von in der Spitze (2009) einmal 2,7 Mio hl wurde der Auerhahn auf 1,5 Mio hl (2024) gerupft. Stand jetzt gehen dieses Jahr weitere 80.000 hl verloren. Für Auslastung der Braustätte in Wernigerode müssen andere Marken sorgen. Der Überflieger heißt Corona Extra: Mit +16% im ersten Halbjahr schießt das in Wernigerode hergestellte Maisbier auf über 400.000 hl. Zu deutlich besseren Preisen als die Hasseröder-Matratze.

 

Alle Analysen zum Halbjahr 2025: 

  1. Krombacher
  2. Bitburger
  3. Veltins
  4. Paulaner
  5. Beck’s
  6. Warsteiner
  7. Oettinger
  8. Augustiner
  9. Hasseröder
  10. Erdinger
  11. Radeberger
  12. Ur-Krostitzer
  13. Mönchshof
  14. Jever
  15. Franziskaner

INSIDE-Biermarken-Hitliste vom 1.1. bis 30.6.2025

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