Kultureller Wandel in Hamburg. Fritz-Kola bringt Ende dieses Jahres fünf seiner Produkte in die Dose.
Geplant ist eine vierwöchige Pilotphase in der Fritz-Heimat Hamburg in der Sternschanze und auf St. Pauli. Im Dezember soll es fünf Sorten (Original, Super-Zero, Classic Light, Limo Orange, Kola-Mix) auch in der 0,33l Alu-Dose zu kaufen geben.
Offiziell ist von “einem konsequenten Schritt in Zeiten eines kränkelnden Glasmehrwegsystems” die Rede. Tatsächlich dürfte der Weg in die Dose aber auch eine Notlösung sein: Die Absätze von Fritz-Kola sind INSIDERN zufolge seit längerer Zeit rückläufig und auch die Firmenkultur steht unter Druck. Die Dose gilt als Volumenbringer. Und das weiß auch Mehrweg-Apologet und Fritz-Gründer Mirco Wiegert.
Wiegert setzt sich schon lange für eine Erhöhung des Pfandes auf Glasflaschen in Deutschland ein. Erst im Mai trommelte Fritz in der Öffentlichkeit dafür: Mit einer eigens in Auftrag gegebenen Studie wollten die Mehrweg-Prediger die Massen für eine Pfanderhöhung mobilisieren. Bislang ohne Erfolg.

