Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat heute deutliche Kritik an Fritz-Kola geäußert. Grund ist der kürzlich angekündigte nationale Rollout von fünf Fritz-Sorten in 0,33-Liter-Aluminiumdosen. Die Hamburger Marke rund um Mehrweg-Apologet Mirco Wiegert begründete den Sinneswandel damit, dass zu wenige Mehrwegflaschen ihren Weg zurück fänden.
Die DUH hält das für vorgeschoben. Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin, spricht von einem „selbstverschuldeten Problem“. Mehrwegflaschen würden nicht verschwinden, sondern über den GFGH zurückgeführt. Wer sortiertes Leergut bestellt und bezahlt, bekomme es auch. Stattdessen auf Dosen umzusteigen, sei „nicht nur unnötig, sondern auch umweltschädlich“. Die Dose habe eine der schlechtesten Klimabilanzen unter den Getränkeverpackungen.
Die DUH fordert Fritz-Kola auf, die komplette Mehrweg-Prozesskette zu nutzen und mit dem GFGH zu kooperieren. „Wer es ernst meint mit Umwelt- und Klimaschutz, muss den Trend zur Dosen-Einwegverpackung stoppen“, so Metz.
Fritz-Kola hatte Ende 2025 in Hamburg eine regionale Pilotphase mit der Dose gestartet. Schon zu diesem Zeitpunkt war INSIDERN klar, dass ein bundesweiter Rollout folgen wird.

