Im Kühlschrank: Roe&Co Whiskey

In puncto Brisanz stehen sich Kostenbremse (Wirtschaft) und Euphoriebremse (Fußball) diametral gegenüber: Die eine wird getreten, wenn es zu schlecht, die andere, wenn es zu gut läuft. Zum Glück ist Diageo mit Captain Morgan nicht mehr Sponsor bei St. Pauli

Der Konzern muss sparen, beim Gewinn gab es zum Ende des Geschäftsjahres 24/25 Ende Juni einen Einbruch von satten 40%. Nun sollen 625 Mio US-Dollar eingespart werden. Besonders die neuen US-Zölle tun dem Konzern weh, quasi on top zur Konsumflaute bei Spirituosen (siehe S. 9). In Irland straucheln neben Diageos Roe&Co-Brennerei in Dublin auch die unabhängige Killarney Brewing & Distilling Co und Pernod Ricard in Middleton. Die Zeit, in der Whisk(e)y-Hersteller Mondpreise erzielten, ist vorbei. 

Die letzte Hoffnung ruht auf BSI-Chefin Angelika Wiesgen-Pick, die US-Präsident Donald Trump in einem Pub in Alaska auflauern und einen Deal für null Zölle auf alles, mindestens aber auf Spirituosen heraushandeln möge. Und, bitte, auch auf Kühlschränke. Unserer wurde soeben von den Anonymen Alkoholikern in Langley, Virginia, USA, angefragt.

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