Nestlé plant Wasser-Verkauf

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat offenbar die Rothschild-Bank damit beauftragt, die hauseigene Wassersparte Nestlé Waters noch in diesem Jahr zu verkaufen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

5 Mrd. Euro soll sich Nestlé von dem Verkauf der Wassermarken erhoffen, die seit Januar 2025 global unter einer ausgegliederten Geschäftseinheit des Konzerns laufen. Gespräche mit möglichen Investoren hätten dem Bericht zufolge bereits begonnen. Einige von ihnen werden von Reuters genannt, darunter die Investmentgesellschaften Platinum Equity und Blackstone. Nestlé wolle eine Minderheitsbeteiligung behalten.

In Deutschland wurde 2022 für viele überraschend die Nestlé-Marke Vittel (damals 140 Mio Liter) eingestampft. Der Vertrieb von Perrier wurde dann im März 2023 gestoppt, lediglich San Pellegrino, Sanbitter und Acqua Panna spielen hierzulande noch eine Rolle.

Begleitet werden die sich nun erhärtenden Verkaufsgerüchte von einem Pansch-Skandal an Nestlé-Quellen in Frankreich, in den wohl auch die Regierung involviert ist.

Mehr dazu in der neuen INSIDE-Ausgabe, die am Freitag erscheint.

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