Henning Rodekohr und sein Vertriebs-Gf Hans-Dietrich Kühl haben ein bärenstarkes Jahr hinter sich gebracht. Vilsa fuhr das höchste prozentuale Absatzwachstum unter den Markenbrunnen ein. Dabei geholfen hat die 2024 von Christinen übernommene Marke Carat. Das Wasser im Einweg-Karton herausgerechnet bleibt ein Zuwachs von beachtlichen 7 % - auf Literbasis, bei Füllungen soll das Plus noch deutlicher ausgefallen sein.
Es waren die A-Marken und damit auch die namensgebende Marke, die die Absatzstatistik ins Rollen brachten mit einem Plus von 9,6 %. Bei B&C-Marken stehen 99,8 Mio Liter in der Statistik, ein Zuwachs von 6,4%. Glas wächst mit 20 % kräftig. Einweg steigerte die Menge um 9,5 %. Vilsa vertreibt auch Deit, das 2024 zum ersten Mal die 100-Millionen-Liter-Grenze übersprungen hat.
Vilsa hat im Norden Gewicht. Das macht die Verhandlungen mit dem Handel manchmal leichter und oft auch kürzer. Die Treue der Kunden übersteht auch Preiserhöhungen. Die Marke dient als Frequenzbringer für Händler wie Famila, Rewe, Edeka. Der Aktionsanteil von Vilsa liegt bei rund 40 %, hinter dem von Volvic (55 %, kundenspezifisch sogar 70 %). Auch im derzeit schwierigen Gastronomieumfeld gelang es den Norddeutschen, noch Absätze draufzusatteln, immerhin 3,9 %.
Die Feier für das gute Ergebnis ist freilich ausgefallen. Vilsa trauert. Zum Jahreswechsel war Henning Rodekohrs Schwester und Mit-Gesellschafterin Amai Kummrow-Rodekohr überraschend mit 54 Jahren verstorben. Sie hielt die übrigen 49% des Unternehmens.
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