AB Inbev weltweit stabil

Weltbiermarktführer AB Inbev ist mit einem blauen Auge aus 2025 herausgegangen. Der Umsatz lag mit 59,3 Milliarden Dollar nur leicht unter Vorjahr. Das EBIT verbesserte sich auf 15,8 Mrd Dollar, eine Marge von 26,7%. Der ausschüttungsfähige Gewinn liegt bei 7,4 Milliarden Euro. 

Den Absatz beziffert der brasil-belgische Konzern auf 561 Mio hl, ein organisches Minus von 2,3%. Der Bierabsatz gab um 2,6% auf 484 Mio hl nach, “Non-Beer" (AfG, Sprit, etc.) verlor 0,4% auf 76,9 Mio hl.

Besonders in USA (-5,5%), China (-8,6%) sowie Brasilien (-4,7%) verlor AB Inbev Absatz. Deutschland spielt nur eine kleine Rolle und wird im Bericht nicht erwähnt. Wie in INSIDE 992 (Biermarken-Hitliste) berichtet, lag die deutsche Einheit mit 5,9 Mio hl rund 3% unter dem Vorjahresabsatz. Vom weltweit mit 7,4 Mrd US-Dollar bezifferten Marketing- und Vertriebs-Etat kam hierzulande nicht viel an.

Cutwater: RTD Cocktails statt Hard Seltzer

Neben Premiumisierung (der Verlagerung zu höherpreisigen Marken) und dem Alkoholfreien Bier-Segment (Umsatzwachstum 34%) legt der Konzern den Fokus auf Beyound Beer, das bei einem Plus von 23% nun für 3% des AB Inbev-Umsatzes steht. Unter Beyond Beer versteht der Konzern alle Kategorien jenseits von Bier. Größter Wachstumsträger ist derzeit die US-Marke Cutwater. Unter diesem Namen werden fertige Cocktails in Dosen verkauft. 

Share this article: