Mit dem Rückzug von Michael Schäff war Aldi eher zwangsläufig in die Eigenproduktion von Mineralwasser eingestiegen (INSIDE 913). Aldi Nord übernahm die beiden Schäff-Werke Altmühltaler in Treuchtlingen sowie Breuna in Nordhessen. Aldi Süd bezieht nur Ware, ist gesellschaftsrechtlich außen vor. Der Vorsprung einer MEG von Wettbewerber Schwarz ist freilich nicht mehr einzuholen.
Über die beiden Raffinerien hinaus versorgt sich Aldi weiterhin auch über Fremdhersteller. Wie angekündigt (INSIDE 943) wird der Anteil aber etwas kleiner, die beiden Standorte sollen bis zum Optimum ausgelastet werden. Besonders bei Altmühltaler im Süden gab es da noch Potenzial. Weitere Aldi-Läger wurden aufgeschaltet.
Auf bestehender Fläche hingegen hat Aldi etwas an Menge eingebüßt. Hier dürften die Absätze nach Branchenschätzungen um 1-2% zurückgegangen sein. Die Ambitionen, die Wasserabteilung auszubauen, mit Edelmarken, Bio (Groppers Rieser Urwasser) oder einem Strauß von Regionalmarken will zumindest der Süden nun stark zurückfahren. Eine Verbreiterung des Sortiments in Richtung Mehrweg bleibt vorerst ausgeschlossen. Der Test in Eschweiler ist rein taktischer Natur.
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