Punktlandung für die Lobbyarbeit diverser Verbände (BWSI, HDE, GFGH-Bundesverband, BV Glas): Die Pfandfreiheit für alkoholfreie Spirituosenalternativen ist auf dem Weg. Der unlängst vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Verpackungsrechtsdurchführungsgesetzes (VerpackDG-RegE) sieht eine solche Ausnahme vor.
Die Zustimmung von Bundesrat und Bundestag bis zum Inkrafttreten des Gesetzes im August gilt als sicher. Die bisherige Regelungslücke wird damit geschlossen. Laut INSIDERN soll es im Bundesumweltministerium anfänglich Widerstände gegen die Pfandregelung gegeben haben – vor allem aus Angst vor einem Missbrauch der Regelung.
Mittlerweile wurden alkoholfreie Spirituosenalternativen u.a. dadurch definiert, dass „deren beschreibende Bezeichnung und Aufmachung auf ein solches Getränk hindeuten”. Eine nicht ganz wasserdichte Formulierung, mit der sich aber dennoch z.B. Mineralwasser mit Fruchtgeschmack aussortieren lassen soll.
