Spirituosen verlieren

Der Bundesverband der Spirituosenindustrie (BSI) meldet für 2024 durchweg negative Zahlen. Der Absatz im Lebensmittelhandel (80 % des Volumens) sank um 2,4 % auf 680 Mio Flaschen, der Umsatz um 1,3 % auf 4,9 Mrd Euro. Gleichzeitig schwächelt auch die Käuferreichweite auf jetzt 63 %. 

Importiert wurden 451 Mio Flaschen, 1,5 % weniger als im Jahr zuvor. Der Export liegt mit 339 Mio Flaschen um 2 % unter Vorjahr. Der Gesamtmarkt - Produktion, Export und Import - ist ebenfalls in den Miesen. 1,3 Mio Flaschen oder 1,9 % weniger als 2023 waren es. Für No & Low-Alkohol meldet das BSI einen Anteil am Gesamtmarkt von 0,4 %, ohne Vorjahresvergleich. Noch ist die Kategorie ein zartes Pflänzchen mit circa 3 Mio Flaschen. 

Zu spüren bekommt die schlechten Zahlen auch der Fiskus, der mit 1,979 Mrd Euro 8,3 % weniger Branntweinsteuer einsacken konnte. 

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