Gastrowachstum in Q2

Im zweiten Quartal 2024 stieg die Zahl der aktiven Gastronomiebetriebe um 0,7% im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus Daten der Gedat hervor. Demnach wuchsen alle Betriebsformen, wobei speisengeprägte Betriebe mit +0,8% führten, gefolgt von der Getränkegastronomie mit +0,6% und dem Beherbergunsgewerbe (+0,3%).

Insbesondere in Bayern verzeichnete die Getränkegastronomie ein starkes Wachstum von +4,2%, was erheblich zum regionalen Gesamtanstieg (+2,6%) beitrug. Doch auch in anderen Regionen wie Berlin (+0,9%) und Norddeutschland (+0,9%) konnte die Getränkegastronomie leicht zulegen. In Nordrhein-Westfalen und Hessen hingegen stagnierte die Entwicklung.

Basis der Erhebung sind Betriebe (Objekte) des Außer-Haus-Marktes, für die im Betrachtungszeitraum vom Getränkefachgroßhandel Absätze an die GEDAT gemeldet wurden. Die Stichprobe besteht aus rund 900 absatzmeldenden GFGH. Ein Objekt gilt als „aktiv“, wenn es mindestens einmal im Jahr gemeldet wird. Nicht berücksichtigt werden Objekte, die direkt von Getränkeherstellern beliefert werden oder selbst Ware über Cash&Carry oder den LEH beziehen.

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