Kaum ist die letzte Erhöhung aus dem Februar 2024 verdaut, flattert schon der nächste Aufschlag ins Haus. Heineken Deutschland dreht wieder an der Preisschraube – und wie! Vertriebschef Jan Stickelmann meldet sich mit einem Schreiben an die Kundschaft. Darin heißt es, “aufgrund von erheblichen Kostensteigerungen für Lohn, Logistik und Beschaffungen, sehen wir uns trotz Einspamaßnahmen gezwungen, Preisanpassungen mit Wirkung zum 15.10.2025 vorzunehmen”.
Die neuen Preise haben es in sich. Für den Kasten Heineken (20x0,4 Liter) etwa verteuert sich der Hektoliter um 12,63 Euro. Die Dose (24x0,33 Liter) klettert um 9,60 Euro/hl. Beim Fassbier kommen 10 Euro/hl drauf.
Beim Tequila-Bier Desperados (24x0,33 Liter) wird der Hektoliter um 4,80 Euro teurer. Der Hektoliterpreis für die Dose (24x0,5 Liter) steigt um 12,58 Euro.
Für die Austro-Marke Gösser verlangt Heineken beim Naturradler in der Flasche (20x0,5 Liter) 9,60 Euro/hl mehr. Die Dose (24x0,5 Liter) knallt um 12,58 Euro/hl hoch. Der Fassbierpreis wird um 10 Euro/hl angehoben. Auch bei Bulmers, Birra Moretti sowie den kleineren Marken Murphy's, Newcastle Brown Ale, Strongbow und Apfel Räuber klettern die Preise.
Aus dem Handel werden erste Stimmen laut, dass sich Heineken so langsam aus dem Markt preist. Die Gefahr sieht man in der Deutschlandzentrale in Berlin offenbar nicht.
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