Helle Alkoholfrei-Flut

Mindestens fünf in den letzten zehn Tagen: Ratsherrn in Hamburg, Altenburger in Thüringen, die bei Licher gebraute Bitburger-Marke Benediktiner, der fränkische Edelbrauer Kundmüller (Weiherer) und die Privatbrauerei Schneider. Sie alle bringen nun ein Helles Alkoholfrei an den Start. Für Altenburger ist es sogar das erste Alkoholfreie. 

Damit reihen sich die fünf Brauereien in eine Meute von Brauereien ein, die der (auf sehr kleiner Basis) wachsenden Kategorie folgen, die durch die erfolgreiche Einführung von Augustiner Alkoholfrei Hell (2025: rund 60.000 hl) belebt wurde. 

Nur zwei Kategorien trotzen dem rückläufigen Biertrend: Hellbier und alkoholfreies Bier. Laut Nielsen IQ konnten die beiden Sorten im LEH per 30.9. um 3,5% bzw. 8% im Absatz zulegen (vgl. Strobls Bierradar). Noch rasanter wächst die Emulsion: Alkoholfreies Helles. 

In den letzten eineinhalb Jahren hängten sich u.a. folgende Brauereien mit eigenen alkoholfreien Hellbieren an den mutmaßlichen Absatzzug: 

Erdinger, Tegernseer, Bayreuther, Paulaner, Warssteiner/König Ludwig, Mönchshof, Weihenstephaner, Flötzinger, Hirsch, Andechser, Zötler, Brlo, Riegele, Spaten, Schussenrieder, Schweiger, Hohenthanner, HB Traunstein, Vulkan, Apoldaer, Faust, Jacob, Schönbuch, Greif, Waldhaus, Gold Ochsen, Bischofshof, Wildbräu, Tucher, Zirndorfer, Oettinger.

 

 

 

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