Kapitalerhöhung für Ostmost

Im vergangenen Sommer mussten die Streuobstwiesen-Spezialisten von Ostmost aufgrund von Liquiditätsproblemen die Zinszahlungen an ihre rund  1.000 Crowdinvestoren aufschieben (INSIDE 956). Die Crowd hat insgesamt etwas über eine Mio Euro in die Berliner Marke gebuttert und im Gegenzug Zinsen in Höhe von 7% p.a. versprochen bekommen. Gründer und Gf Dennis Moser erklärte die Aussetzung der Zinszahlung mit einer „Sicherheitsmaßnahme“. Seitdem hat das Berliner Unternehmen nach Investoren Ausschau gehalten. Bislang offenbar vergebens. 

Nun teilt die zuständige Crowdinvesting-Plattform WiWin mit, dass die Dachgesellschaft Streuobstwiesen Manufaktur „kurz vor der Umsetzung einer Kapitalerhöhung durch eine Bank steht“. Inwiefern die Kapitalerhöhung eine Auswirkung auf die gestundete Zinsauszahlung hat, könne allerdings noch nicht gesagt werden. Bis Ende Februar, so heißt es seitens WiWin, könne über den Stand der Kapitalerhöhung informiert werden. Inmitten der finanziell schwierigen Lage hat Ostmost laut INSIDERN übrigens den Produzenten gewechselt: Statt BioContor Elm soll nun Dietz Fruchtsäfte die Marke herstellen und abfüllen. 

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