Die seit Monaten schwelenden Auseinandersetzungen zwischen Wolters-Gf und Betriebsrat halten Braunschweig in Atem. Es geht vor allem um die Ausgestaltung der Sozialpläne für die rund 40 Mitarbeiter, die im Zuge des „Zukunftsprogramms Wolters 2027“ freigestellt werden sollen. Bemühungen um eine Verständigung mit dem Betriebsrat seien „leider nicht erfolgreich“ gewesen, heißt es von Seiten der Geschäftsführung, die zudem die „Unterstützung eines externen Mediators“ ankündigte.
Von Seiten des Betriebsrats wurde kommuniziert, die eigentliche Verhandlungsphase gehe jetzt erst los. Inwieweit eine Vermittlung noch glückt oder die ganze Causa in die Einigungsstelle weitergereicht wird, ist offenbar noch nicht klar. Wie berichtet (INSIDE 949) leidet die 100%-Tochter der Volksbank Braunschweig-Wolfsburg (BraWo) nach massiven Absatzverlusten in 2023 (-155.000 hl auf noch 430.000 hl) unter massivem Personalschwund und drückenden Bilanzen.
Artikel aus Heft 950
