Seit dem heutigen Tag unterliegen EU-Spirituosenexporte in die USA (wie andere Waren auch) einem Zollsatz von 15 Prozent. Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -ImporteureBSI sowie sein europäischer Dachverband Spirits Europe bedauern das Ausbleiben einer sofortigen Wiedereinführung des „Null-zu-Null-Abkommens“ für Spirituosen.
Die Regelung aus dem Jahr 1997 hatte über zwei Jahrzehnte hinweg den zollfreien Handel zwischen der EU und den USA ermöglicht und maßgeblich zum Wachstum des transatlantischen Spirituosenhandels beigetragen. Der BSI warnt nun vor erheblichen Wettbewerbsnachteilen und negativen Auswirkungen auf Investitionen, Innovation und Verbraucherwahlfreiheit.
BSI-Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick appelliert an beide Seiten, zeitnah Verhandlungen aufzunehmen, um die vollständige Wiederherstellung des Abkommens zu erreichen und die Zölle dauerhaft abzuschaffen.
