Zu viel Whiskey

Die großen Whiskeyhersteller haben durch die Marktrückgänge gewaltigen Mengendruck.

Vom Absatzrückgang betroffen ist allen voran der Primus Diageo, wie INSIDER berichten. Aber auch Konkurrenten. Die angestrebten Preiserhöhungen sind im Handel derzeit kaum zu realisieren. Dagegen stehen hohe Bestände in Milliardenhöhe. Das Ergebnis ist auch in Deutschland spürbar. Es gibt Aktionen nach dem 1:1-Muster, also eins kaufen und eins dazu.

Das hat besonders Auswirkung auf das Handelsmarkengeschäft mit Whiskey. Die Produzenten, so war in den Messehallen der ProWein zu hören, bleiben auf ihren Beständen sitzen. Eine miserable Situation. Die nutzt der Handel wie gewohnt. Handelsmarken werden zurückgefahren. Ein Einkäufer: „Mit Marken fahren wir doch derzeit viel besser“. Für die Whiskeyproduzenten eine bittere Pille. Das Jahr 2026 verspricht nicht besser zu werden. Die Nervosität ist groß. Es werden Kosten gespart und es wird versucht, Menge mit neuen Produkten oder RTD in Dosen zu machen. Aber auch das scheint nicht zu reichen. Allein1:1-Aktionen wirken. Aber das hat einen hohen Preis für die Marken.        

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