Wie in der INSIDE-Ausgabe vom 18.12. angekündigt ("Verlängerung im Kugelhagel" - INSIDE 991), hat der Aufsichtsrat der Einbecker Brauhaus AG den bis September 2026 laufenden Vertrag von Vorstand Marc Kerger um weitere drei Jahre verlängert.
Die auf unter 400.000 hl gefallene Brauerei ist weiter denn je von schwarzen Zahlen entfernt. Einbecker hat im ersten Halbjahr 2025 einen Fehlbetrag von 850.000 Euro ausgewiesen. Für das Gesamtjahr wurden 1,3 Mio Euro erwartet, doch das wird laut INSIDERN noch überschritten.
Kerger, flankiert vom Beratungsunternehmen Streb, griff kurz vor Weihnachten zu drastischen Maßnahmen. 22 Leute müssen gehen, darunter Gastro VKD Thorsten Eikenberg, der vor 35 Jahren bei Einbecker anfing. Auch gegen Kergers Marketingmaßnahmen (u.a. Etikettenrelaunch) entzündeten sich Proteste.
Der Aufsichtsrat schenkt dem 2023 aus der Spirituosenbranche gekommenen Kerger die volle Rückendeckung. Kerger kann sein Projekt Transformation fortsetzen.

