Die ersten Ergebnisse der Sondierungen von CDU, CSU und SPD von Samstag, 8. März geben Hinweise darauf, wie es in Zukunft mit der Besteuerung von Speisen und Getränke in der Gastro weitergeht. Die MWSt. war während der Corona-Pandemie auf 7% abgesenkt worden. Vor drei Jahren während des Wahlkampfes hatte Olaf Scholz dann versprochen, die Absenkung beizubehalten. Entgegen seiner Aussagen wurde der Steuersatz Anfang 2024 dann wieder auf 19% angehoben.
Dem nun veröffentlichten Sondierungspapier zufolge sind sich die Parteien darüber einig, die Gastronomie unterstützen zu wollen: “Um Gastronomie und Verbraucher zu entlasten, werden wird die Umsatzsteuer für Speisen dauerhaft auf sieben Prozent reduzieren.”
Keine Rede von Getränken. Es ist also davon auszugehen, dass der Steuersatz bei Getränken bei 19% bliebe.
Im Vorfeld hatte sich die CSU in der Bayern-Agenda zur Bundestagswahl 2025 dafür ausgespochen, die Umsatzsteuer in der Gastronomie auch auf Getränke dauerhaft auf sieben Prozent zu senken.
Fraktionsspitzenkandidat Friedrich Merz indessen hatte es sich im Dezember noch offen gehalten, ob auch Getränke für die Absenkung des Steuersatzes im Restaurant von 19 auf sieben Prozent eingedacht sind.
